Projektvorstellung „Leben am Langen Felde“

In 1.700 Wohnungen wird für über 3.000 Menschen neuer Wohnraum geschaffen. Die großzügigen Terrassen, Balkone und Gärten aller Wohnungen sorgen dabei für ein offenes Raumgefühl. Weitere Highlights sind die autofreie Zone, die hervorragende Infrastruktur und die Schaffung eines Stadtparks. ADSUM erstellte für zwei Baufelder das Brandschutzkonzept und war für die Kontrolle der Einbauten zuständig. Zusätzlich kümmerten wir uns um den Brandschutz auf der Baustelle.

Die Herausforderung mit mehreren Architekten

Bei großen Projekten mit mehreren Architekten kommt es darauf an, den Überblick zu behalten. Das taten wir. Hierzu bedurfte zahlreicher Absprachen mit den Verantwortlichen, damit jeder immer auf demselben Wissensstand ist.

Im Zuge der behördlichen Bewilligung mussten dann auch nur mehr Kleinigkeiten in den Plänen geändert werden, denn gute Vorbereitung, eingesetztes Know-How und erste Abstimmungen im Vorfeld zahlen sich aus. So spart ADSUM seinen Kunden viel Zeit und Nerven.

Projektvorstellung „Leben am Langen Felde“

© schreinerkastler.at

Was man beim Wohnbau bedenken muss

Beim Wohnbau muss der/die Brandschutzplaner/in schon in der Planung berücksichtigen, dass später kein Zugang zu den Wohneinheiten besteht. Das unterscheidet den Wohnbau stark von Bürogebäuden. So müssen sich alle Brandschutzeinrichtungen in den allgemeinen Bereichen befinden und auch von dort betreut werden können.

 

Wohnbau in der Brandschutz-Praxis:

  • Die Brandschutzeinrichtungen müssen im allgemeinen Bereich des Mehrparteienhauses liegen und betreut werden können.
  • Besonders im sozialen Wohnbau gilt es, maximale Sicherheit möglichst kostengünstig umzusetzen.
  • In autofreien Wohnanlagen müssen Zufahrten für die Feuerwehr speziell geplant werden.

Brandschutz-Konzept spart Kosten

Selbstverständlich steht für ADSUM dabei die Sicherheit der Bewohner an erster Stelle. Gleichzeitig bemühen wir uns aber, so kostengünstige Konzepte wie möglich zu erstellen. „Wir arbeiten so, wie wir es uns auch selbst wünschen würden, dass man es für uns tut“, unterstreicht Projektleiter Hubert Kirchberger.

Diese Balance aus Sicherheit und Kosten gelingt bei frühzeitiger Einbindung in das Brandschutzkonzept besonders gut. ADSUM konnte seinen Kunden durch die Wahl eines anderen Fassadentyps eine große Kostenersparnis ermöglichen.

 

Autofreie Zone – Feuerwehrzufahrt herausfordernd

Da es sich bei der Wohnanlage um eine autofreie Zone handelt, mussten wir die Zufahrten für die Feuerwehr eigens planen und auch mit den anderen Baufeldern abstimmen. Denn so viele Vorteile eine Begrünung um die Wohnhäuser samt Stadtpark auch bietet, die Feuerwehr braucht einen gut befahrbaren, wetterfesten Weg zu allen Gebäuden.

Auch bei der Tiefgarage, die alle Gebäudeteile verbindet, war es wichtig, die Schnittstellen zu den anderen Baufeldern abzuklären.

 

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